Blasius, 2. Februar

Information:

Blasius ist einer der bekanntesten Heiligen und zählt zu den 14 Nothelfern. Ehe er zum Bischof von Sebaste in Armenien gewählt wurde, soll er Arzt gewesen sein. Während der Christenverfolgung unter Diokletian floh er, wurde aber entdeckt, eingekerkert und schließlich auf grausame Weise - er soll mit eisernen Kämmen „zerfleischt“ worden sein - getötet. Die Legende erzählt, dass er im Gefängnis das Kind einer Christin, einen kleinen Buben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod gerettet habe. Daher gibt es an seinem Gedenktag (seit dem 16.Jhdt) den „Blasius-Segen“ gegen Halskrankheiten. Der Märtyrer ist Patron der Ärzte, der Bauarbeiter, Maurer, Gipser, Strumpfwirker, Wollhändler und Seifensieder, Patron der Dynastie des mittelalterlichen sächsischen Herzogshauses der Welfen (der späteren Kurfürsten von Hannover), der Stadt Ragusa (heute Dubrovnik in Dalmatien) sowie Schutzheiliger der Blasmusik, gegen Halsleiden und Husten, gegen Blasenkrankheiten und Sturmschäden. Zum Schutzpatron der Blasmusik, gegen Blasenkrankheiten und Sturmschäden kam er seines Namens wegen.

Bauernregel:

  • Sankt Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

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