Standpunkt: BauernweisheitenAlte Bauernweisheiten
Drucken| An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst. |
| Auf den kleinsten Raum pflanze einen Baum und pflege sein, er trägt dir's ein. |
| Bauen ist eine Lust, hätt ich gewußt, was es kust, ich hätt' was gehust! |
| Bauer werden ist nicht schwer, Bauer bleiben ist eine Ehr. |
| Bauernleben ist am fröhlichsten und voller Hoffnung. |
| Beten und singen und tüchtig düngen, das ist der beste Bauernverein. |
| Bleib zu Haus und koch den Brei, so kommst du nicht in Zankerei. |
| Das beste Wappen in der Welt ist der Pflug im Ackerfeld. |
| Dann wollen wir, sagt der Bauer, wenn er muß. |
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| Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind. |
| Den Acker bauen ohn' Verdruß gewähret Brot im Überdruß. |
| Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll. |
| Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffel. |
| Des Bauern Handschlag ist auch ein Manneswort. |
| Die schönste Bauertracht ist: selbst gesponnen und selbst gemacht. |
| Die Sonne hat noch keinen Bauer aus seinem Hofe hinausgeschienen, aber's Wasser schon manchen hinausgeschwemmt. |
| Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an. |
| Ein Knecht soll viel hören und wenig reden, die Ohren offen und das Maul zu haben. |
| Eine Ziege und ein Madel kosten mehr, als eine Kuh im Stadel. |
| Frühregen und Brauttränen dauern solang wie's Gähnen. |
| Im Kalender is net g'standn, hat's Dirndl g'sagt, wie's ein Kind kriegt hat. |
| Je kleiner das Dorf, desto bissiger die Hunde. |
| Je schöner die Wirtin, desto schwerer die Zeche. |
| Kinder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud' dahinter. |
| Man muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege gehabt. |
| Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist. |
| Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer. |
| Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich. |
| Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht. |
| Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht reich. |
| Wenn am Dach hangen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen. |
| Wenn der alte Hund bellt, soll man hinaussehen. |
| Wenn die Sonne auf einen Misthaufen scheint, so antwortet er mit Gestank. |
| Wer arm werden will und weiß nicht wie, der halte nur viel Federvieh. |
| Wer einen Bauer betrügen will, muß einen Bauer mitbringen. |
| Wer einen guten Nachbar hat, braucht keinen Zaun. |
| Wer jede Wolke fürchtet, taugt zu einem Bauer nicht. |
| Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben. |
| Wo der Wirt vor der Tür steht, da sind nicht viele Gäste. |
| Würde man von der Arbeit reich, so gehörte dem Esel die Mühle und dem Taglöhner die ganze Welt. |
| Zu Hause hast du hundert Augen, draußen bist du blind. |
| Zu Haus ist zu Haus, und wär' es noch so schlecht. |
| Ein guter Tau ist so viel wert wie ein schlechter Regen. |
| Ein Sonnenblick bringt mehr Gras hervor als zehn Hagelwetter. |
| Ein Tag Regen tränkt sieben dürre Wochen. |








