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| Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit. |
| Gibt's im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen. |
| Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer. |
| Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen. |
| Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken. |
| Grasmücken, die fleissig singen, wollen uns das Frühjahr bringen. |
| Donner über dem kahlen Baum bedeutet kein gut Frühjahr. |
| Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume |
| Von wilden Blümlein die roten und Spechte sind Frühlingsboten. |
Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer. |
| Auf einen nassen Sommer fürwahr folgt Teuerung im nächsten Jahr. |
| Den Sommertag schändet kein Donnerwetter. |
| Früher Sommer, schlechte Ernte. |
| Nassen Sommer kann auch der Herbst nicht trocknen. |
| Treibt die Eiche vor der Esche, ist der Sommer eine Wäsche. |
| Reifen Äpfel im Gezweige, geht der Sommer schon zur Neige. |
| Regnet's im Sommer kaum, bleiben die Äpfel nicht am Baum. |
| Bläst der Wind im Februar ins Horn, bläst er im Sommer auch ins Korn. |
| Komm'n die ersten Fliegen rein, wird es wohl bald Sommer sein. |
| Treibt die Esche vor der Eiche ist der Sommer eine Bleiche. |
Was der Sommer nicht kocht, wird der Herbst nicht braten. |
| Sommerregen und Ziegenmist, lassen den Bauern wie er ist. |
| Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr. |
| Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Wetter im Herbst wohl sein. |
| Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt. |
| Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel. |
| Oktoberwind, glaub es mir, verkündet harten Winter dir. |
| Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter. |
| Ist der Herbst warm und fein, kommt ein schwarfer Winter rein. |
| Blühen im Herbst die Bäume auf's neu, währet der Winter bis zum Mai. |
| Fällt im Herbst das Laub sehr früh zu Erden, soll ein feiner Sommer werden. |
| Wenn im Herbst die Mücken kreisen, sind die Schwalben am Verreisen. |
| Wer den Acker im Herbst nicht stürzt, hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt. |
| Ist im Herbst das Wetter hell, bringt es Wind und Winter schnell. |
| Wühlt im Herbst der Regenwurm, gibt's im Winter manchen Sturm. |
Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut. |
| Auf hartes Winters Zucht folgt gute Sommersfrucht. |
| Bei Donner im Winter, ist viel Kält dahinter. |
| Der Winter ist ein unwerter Gast für alte Leute. |
| Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen. |
| Der Winter sieht oft dem Sommer in die Karten. |
| Ein schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel. |
| Ein Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh. |
| Fängt der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben. |
| Früher Vogelsang, macht den Winter lang. |
| Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde. |
| Ist der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß. |
| Ist der Winter warm, wird der Bauer arm. |
| Je tiefer der Schnee, um so höher der Klee. |
| Konnte man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben. |
| Schnee, der nur drei Tage liegt und bei Sonnenschein verfliegt, ebenso Nutzen bringt, als wenn man noch einmal düngt. |
| Sitzt das Laub noch fest am Ast, wird der Winter ein schlimmer Gast. |
| So hoch der Schnee, so hoch das Gras. |
| Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse. |
| Wenn es sehr viel schneit und der Schnee lange liegen bleibt, so ist es ein Zeichen eines guten, fruchtbaren Jahres. |
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