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Standpunkt: Lostage


Die Lostage übers Jahr
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Früher wurde das Jahr nicht in Tage, Wochen und Monate eingeteilt, sondern war geprägt von Merk-, Fest- und Namenstagen. Deswegen sind auch viele alte Wetterregeln an die Namenstage katholischer Heiliger geknüpft. So zum Beispiel auch die Eisheiligen (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius, Sophia) vom 11. bis 15. Mai oder der Martinstag am 11. November. Diese Merktage, aus deren Wetterverhältnissen man auf die Witterung der folgenden Zeit oder die zu erwartende Ernte schließt, heißen Lostage.

Wahrheitsgehalt:

Die Wetterregeln der Lostage basieren auf vielen kleinen Anzeichen der Natur, die Aufschluss über die Entwicklung des Wetters in den nächsten Tagen geben können. Allerdings sollte man die Termine der Lostage nicht zu eng sehen. Die Aussagen einiger alter Lostagregeln haben zwar durchaus ihren meteorologischen Hintergrund, sie können sich aber auch mal ein paar Tage nach vorn oder hinten verschieben - und manchmal treffen sie auch gar nicht zu.


Weitere Informationen zu den Lostagen im Jahr finden Sie links im Menü.


Schwendtage oder verworfene Tage


Die verworfenen oder Schwendtage stammen aus der Römerzeit und gelten bis heute als äußerst ungünstig für alle Arten von Unternehmungen. An solchen Tagen sollte man weder auf Reisen gehen noch etwas Neues beginnen ( bis heute spricht man davon eine "Idee zu verwerfen"! ), völlig gleichgültig, ob es sich dabei um eine Arbeit auf dem Hof, im Haus oder auf dem Feld handelt. Es wurde sogar von Arztbesuchen, wenn nicht unbedingt erforderlich, abgeraten. Einen Aderlass beim Dorfbader an einem Schwendtag durchführen zu lassen, kam fast, auch wenn diese Unglückstage heidnischen Ursprungs sind, einer Gotteslästerung gleich.

Ihren unglückseligen Namen verdanken die verworfenen Tage einem traurigen Ereignis im bäuerlichen Viehstall:

Unter Verwerfen verstand man nämlich damals wie heute das vorzeitige Ausstoßen der nicht lebensfähigen Leibesfrucht bei Haustieren, sprich: eine Fehlgeburt bei Kuh, Schaf oder Schwein. Diese wurde meist ausgelöst durch Infektionen, Seuchen oder Vergiftungen und war oft Ausgangspunkt für große Verluste unter dem Viehbestand. Ein Umstand, der für den Bauern existenzbedrohend sein konnte. Kein Wunder also, dass selbst die alten Römer, die die verworfenen Tage "dies atri" nannten, hier lieber keinen Finger rührten.

Es sind im:

Januar: 2., 3., 4., 18.
Februar: 3., 6., 8., 16.
März: 13., 14., 15., 29.
April: 19.
Mai: 3., 10., 22., 25.
Juni: 17., 30.
Juli: 19., 22., 28.
August: 1., 17., 21., 22., 29.
September: 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28.
Oktober: 3., 6., 11.
November: 12.
Dezember: keiner


Tipp: Hier finden Sie unseren immerwährenden Bauernkalender.


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